Yalong Bay
| Englischer Name | Yalong Bay |
| Chinesisch | 亚龙湾 kopierenYàlóngwān |
| Beste Zeit | Strand vormittags, wenn das Wasser am klarsten ist · Forest Park früh, bevor Dunst aufzieht · Wanderwege nur bis 16:00 |
| Bus | Linie 115 bis zum Busbahnhof Yalong Bay, dort Zubringer 349 oder 350 · in Amap prüfen |
| Didi | Von der Sanya-Bucht rund 40 Minuten, geschätzt 70–100 ¥. |
| Route live | |
| Eintritt | Strand kostenlos · Forest Park: Preis laut aktuellem Trip.com-Angebot |
| Tickets | Auf Trip.com buchen ↗Affiliate-Link* |
| Hängebrücke | 168 m lang, rund 40 m hoch |
| Strand | rund 7,5 km, flach abfallend |
| Forest Park | Preis, Pakete und Shuttle live bei Trip.com prüfen |
Ein Name aus der Sprache der Li
In einer Chronik der Präfektur Yazhou aus dem Jahr 1900 taucht die Bucht als „Yalang-Bucht“ auf. Der Name stammt vermutlich aus der Sprache der Li, der Ureinwohner der Insel, und beschreibt den Sand: weiß wie Jade. Weil die Bucht die Form einer Mondsichel hat, schrieb man sie später mit dem Zeichen für „Zahn“ — Yalong, die Zahndrachen-Bucht. An ihrem Ufer lagen zwei Dörfer der Li.
1992 wurde eine Entwicklungsgesellschaft gegründet, und mit ihr kam der neue Name. Yalong schreibt man seitdem mit dem Zeichen für „Asien“: ein Drache, der sich über Asien erheben soll. Es klingt fast gleich, meint aber etwas völlig anderes — aus einer Beschreibung des Sandes wurde ein Werbeversprechen.
Eine Küste vom Reißbrett
Im Oktober 1992 genehmigte der Staatsrat hier eine nationale Tourismuszone. Im selben Jahr besuchte der damalige Generalsekretär der Welttourismusorganisation die Bucht und nannte sie ein echtes Paradies — ein Satz, den man in Sanya bis heute gern zitiert. Geplant wurde eine Zone von gut 18 Quadratkilometern, einschließlich zweier Dörfer im Hinterland.
Was folgte, war eine Küste am Reißbrett: eine Reihe internationaler Luxushotels direkt am Sand, dahinter Golfplatz, Villen und eine Hauptstraße. Heute stehen hier über zwanzig Häuser der großen Ketten. 2018 wurde Yalong Bay zur nationalen Tourismus-Ferienregion ernannt. Alles, was man sieht, ist jünger als die Menschen, die hier Urlaub machen.
Sand, Wasser und ein Korallenriff
Der Strand ist rund siebeneinhalb Kilometer lang und fällt sehr flach ab — die ersten fünfzig, sechzig Meter bleibt das Wasser niedrig. Der Sand besteht zu einem großen Teil aus zerriebenen Korallen und Muscheln, deshalb ist er so hell und fein. An guten Tagen sieht man mehrere Meter tief.
Mitten in der Bucht liegt die Wildschweininsel, weiter draußen die Ost- und die Westinsel. Sie brechen die Wellen und machen die Bucht so ruhig. Unter Wasser liegt ein Teil des nationalen Korallenriff-Schutzgebiets von Sanya, am Westende der Bucht ein Mangrovenschutzgebiet. Auch im Winter wird das Wasser selten kälter als 22 Grad.
Wem der Strand gehört
Der Strand ist öffentlich und kostet nichts. Trotzdem zahlen jedes Jahr viele Besucher Eintritt, ohne es zu müssen. Der Grund ist der Zentralplatz mit seiner großen Säule: Er sieht aus wie der Haupteingang zur Bucht, kostet aber Eintritt für das Muschelmuseum dahinter. Mancher Reiseleiter verkauft das Ticket gern als „Strandeintritt“.
Zum Strand kommt man auch anders. Zwischen dem Zentralplatz und dem Gelände des Unterwasserparks führen durch den Grünstreifen mehrere Fußwege frei ans Wasser, und auch durch viele Hotelanlagen darf man zum Sand gehen. Liegen und Schirme sind dagegen fast überall Sache der Hotels oder kleiner Anbieter und kosten extra.
Der Forest Park
Über der Bucht liegt der Yalong Bay Tropical Paradise Forest Park mit Hängebrücke, gläsernem Steg und Blick über die ganze Bucht. Er hat eine eigene Seite.
Unser Eindruck folgt nach dem Besuch — geplant am 09.11.2026.